Hayabusa
4. Juni 2026, 10:13:07
Junge, das riecht erstmal nach ganz viel Gras. Und dann kommt sofort der Apfel, so knackig und frisch. Dazu noch Birnen, ganz dezent. Irgendwie erinnert mich das an einen Obstgarten nach dem Regen. So, erster Schluck. Puh, das ist schon... durchsetzungsstark! Der weiße Pfeffer prickelt sofort auf der Zunge, ganz schön kräftig. Aber nicht unangenehm. Nach zehn Minuten wird das Gras noch präsenter, fast wie frisch gemähte Wiese. Dann taucht überraschend Ananas auf! Eine süße, tropische Note. Alkohol ist schon da, merkt man, aber nicht rough. Eher so... lebendig und fruchtig. Nach und nach kommen Zimt und ein Hauch Lakritze durch. Die Fruchtigkeit bleibt, wird aber weicher. Der Abgang ist lang und warm, mit viel Malz und Getreide. Kurz dachte ich an Bubblegum, diesen süßen, leicht chemischen Geschmack von früher. Insgesamt fühlt sich das jung und kraftvoll an. Irgendwie nostalgisch, wie die starken, jungen Malts von früher. 😌







