Herr Dr. Peter Dorn B.A.
25. Mai 2026, 20:40:44
Mann, das ist mal ’ne komplett andere Nummer. Schon beim ersten Riechen denk ich an einen wilden Garten nachm Regen, mit feuchter Erde, fast wie nasser Torf, aber dann kommt da so ein merkwürdig medizinischer Hauch, wie ein altes Pflaster, und gleichzeitig was Rauchiges—ein Lagerfeuer, wo jemand nasses Heu draufgeworfen hat. Am Gaumen total unorthodox. Dieser bitterliche Rauch ist sofort da, pfeffrig und speckig, aber plötzlich springen richtig saure Limetten-Noten raus, so Limoncello im Hintergrund und noch mehr Zitronengewusel, Limettentropfen und saure Sorrel-Stängel. Dazwischen schimmert was Körniges durch, fast wie Haferschleim, und dazu dieser komische Basalt-Kiesel, metallisch wie Kupfermünzen. Klingt schräd, ist es auch. Der Abgang wird dann eher lang, die Asche und der Rauch legen sich über alles, leicht mezcalig, fast wie geräucherte Birne mit frischem Guano-Dünger—echt speziell, aber irgendwie perfekt balanciert zwischen Wildheit und dieser merkwürdigen Weißwein-Säure. Sicher gewöhnungsbedürftig, aber genau das macht’s spannend.







