Shizuoka 2019 4 Jahre Single Malt Whisky

Shizuoka

Japan

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Whisky-Informationen

Alter
4 Jahre
Alkoholgehalt
50.4%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Shizuoka
Destillationsjahr
2019
Abfülljahr
2023
Fasstypen
Ex-bourbon octave cask

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:1.088,88 €(2024-02-28)

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 26 Notizen Einloggen zum Bewerten
Phootaphan

Phootaphan

27. Mai 2026, 05:21:28

Okay, also mal rein gerochen... erstmal so ne richtig saubere, fast schon sterile Seite, total übersichtlich. Dann kommt sofort so ein ganz zarter Hauch von Bananenkuchen-Mischung, richtig weich und verträumt, fast schon wie zerfallene, überreife Bananen. Und dann, diese Oliven! Eher die grünen, salzigen, aber auch irgendwie nach schwarzen... wie aus der Dose, mit so einer öligen, fast fermentativen Note. Im Mund... wow, das ist krass. So ein Umami-Gefühl, fast schon wie ein wenig Sojasoße, aber zusammen mit diesem süßen Bananenessen. Die Holzfeuerdestillation merkt man richtig, so ein leichter Rauch, der sich aber total sanft verhält. Irgendwie fühlt es sich an wie ein Samuraischwert – superscharf und klar, aber in der Hand eines äußerst beherrschten Meisters. Das Finish wird dann ganz eigen... lampig, fast wie Lampenöl, aber auf eine sehr elegante Wege. Und diese Säure, ganz leicht bakteriell, wie... ja, fast wie ein rotierender Ochsenziemer oder so, nur subtiler. Es erinnert mich an einen vertrackten Achilles' Last Stand – durch und durch komplex. Die musikalische Untermalung dazu? Definitiv nicht so ein entspannter Ryuichi Sakamoto, eher sowas wie einsłuchiger Led Zeppelin-Tune, aber auf speed. 😄 Und diese Varnish-Note von der Firma "Varnish & Varnish's" ist auch da, total lakritzartig, aber dezent. Es ist definitiv salziger als andere hier, fast schon wie Meersalzkruste. Alles in allem: ein Hybrid, ein ganz eigenes Biest. Nicht karibisch, nicht guyanisch... eher wie ein Kreuzung aus einem rauhen Predator und dem Anführer einer ultralinken Splittergruppe im französischen Parlament – kompromisslos, aber mit Tiefgang. 👍

CosmicMan407

CosmicMan407

27. Mai 2026, 05:21:10

Der Duft ist gleich mal interessant – etwas Kräuter, ein Hauch Rauch, fast wie über einem offenen Kamin. Dazu eine ganz leichte Kühle, so ein bisschen Menthol, irgendwann auch Kampher. Sehr klar, nicht so fröhlich-leicht, eher... nachdenklich. Im Mund fühlt es sich voll an, öliger, goldfarben. Der Geschmack ist weniger sofort präsent, entwickelt sich langsam. Irgendwann denke ich an fermentierte Früchte, etwas Erde, auch diese leichte Lack-Note im Abgang, die mich an altes Holz erinnert. Es bleibt ewig lang auf der Zunge. Die zwei kleinen Fässer aus Shizuoka scheinen ihm eine besondere Tiefe gegeben zu haben. Wenn man einen Tropfen Wasser dazugibt, reagiert es spannend – wird runder, aber diese markante 'W'-Note bleibt. Irgendwie fühlt es sich dem Wash näher an, roher, ehrlicher. Man sitzt da nach dem letzten Schluck und denkt einfach nach. 🧘

Bigjev

Bigjev

27. Mai 2026, 05:21:00

Oh wow, das riecht ja gleich nach einer tropischen Bäckerei! 🥭 Zuerst fällt mir total nachreifer Guave und reifer Mango auf, fast wie ein Püree. Dann kommt sofort diese knusprige Brotkruste – sauerteigartig, so ein Duft wie in einer Boulangerie am frühen Morgen, wenn die Croissants und Baguettes frisch aus dem Ofen kommen. 🥐 Im Geschmack ist es dann etwas fetter, cremiger, mit einem Hauch von Limonen-Tartelettes und Vanillecreme. Sehr verspielt! Merkwürdigerweise denke ich auch kurz an Knete… so wie Kinder sie lieben. Dass das erst drei Jahre gereift hat, hätte ich nie gedacht. Der Einfluss des Bourbon-Fasses ist perfekt, gibt ihm diese schöne Goldfarbe und eine schöne Süße. Echt ein toller Alltagsbegleiter! 👍

Ben_the_Ben

Ben_the_Ben

26. Mai 2026, 05:40:55

Alter, das Zeug ist echt irre. riecht kurz, fast nur nach Essig und Modellbaufarbe, so richtig nach Varnish & Varnish’s Bestem. dann kommt ultra-sauberer Gärfrucht-quatsch, keine Spur von Jamaika oder so, null Funk. fast bakteriell, superlativ dreckig, aber gleichzeitig voll Umami. grüne Oliven, schwarze Oliven, salziger wie alles andere, und im Abgang ewig lang. Bananenkuchen, gammelige Bananen, Weißwein, fast wie Bananenwein. die Holzfeuer-Brennerei schmeckt man raus, Ester ohne Ende, total essig-sauer. irgendwie so ein Mix aus Predator und Mélenchon, kein Witz. im Kopf läuft Achilles Last Stand, dazu Hiromi und Sakamoto – Samurai-mäßig. Vanilleschoten und Lampenöl, sanfter als erwartet. dirty rum, aber ueber-clean daneben. 🍌🥃

Sve

Sve

26. Mai 2026, 05:30:37

Volles Gold im Glas ✨ Riecht etwas nach Lack, Ölen und gärenden Früchten, dazu ein Hauch Menthol-Tabak und Kampfer. Am Gaumen eher dick, ein bisschen „dreckiger“, näher an Bier/Wash als an polierter Süße. Kleine fleischige Noten, reifere Frucht, nicht super hell, dafür tiefer. Nachklang sehr lang, mit wieder etwas Lack und kühler Kräuterfrische. Schon speziell, aber spannend 🙂

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