Arrak
27. Mai 2026, 10:53:02
Dieser hier ist tatsächlich leichter, als ich dachte. 😌 Schon beim Riechen merk man: nicht zu viel Eiche, eher so eine zarte Vanille-Fudge-Note... und dann booom – richtig rauchig, fast wie diese schweren Lagavulin-Typen. 🌫️ Schmeckt irgendwie nach Räuchermango-Marmelade und kleinen Kumquats, die über Holzkohle und Buche geraucht wurden. Dazu immer wieder so ein Hauch von Salzwasser, Tang... und plötzlich denke ich an Fischerboote, die den Hafen verlassen. Irgendwie erinnert mich das Ganze eher an Longrow, nicht so sehr an Ledaig. Dieser Rauch ist... ja, schon intensiv, fast wie Teer und Asche, aber mit einer cremigen Runde, die ich so nicht erwartet hätte. 🤔 Mal schmeckt’s nach Austern und Herzmuscheln, mal nach Lakritz und feuchtem Lehm. Diese Kombi ist eigentlich immer wieder ziemlich verblüffend. Aber nicht ganz gleichmäßig von Schluck zu Schluck... fast wie eine Version von Clynelish, nur mit mehr Torf. Leicht ölige Diesel-Noten mischen sich mit dem Rauch, erinnern mich an Küstenluft und ein Stück weit an diese Brora-Geschichten. Für mich persönlich eher was für kontemplative Abende – nicht zu viel davon, aber wenn, dann am liebsten direkt am Meer. 🌊






