Rupert Ebert
25. Mai 2026, 18:10:41
Mann, das hier riecht wie ein frisches Baguette um halb sechs morgens – dieser warme Hefeteig, aber dann sofort diese kalkige Kreidetrockenheit. Ultra-pur, fast schon unheimlich sauber. Nach dem ersten Schluck kommt eine Zitruswelle, grapefruitig, und dazu grüner Apfel, ganz knapp und millimetergenau. Kein Schnickschnack. Fast wie ein extrem reduzierter Malzwhisky, der irgendwie an einen stillen Weißwein erinnert. Geradlinig, beinahe simpel, aber auf eine komplett runde Art. Dieses Gefühl von Gerste auf Gerste, endlos lang, und dabei schwingt so viel ehrliche Japanness mit. Minimal, kein bisschen überladen. Kreide und grüne Äpfel bleiben einfach ewig hängen. 🍏🥖







