Frau Prof. Regina Graf B.A.
25. Mai 2026, 20:31:01
Mmm, doppelt gereift, das merkt man sofort. In der Nase erstmal dieses staubige Unterholz, altes Fino-Sherry-Fass, fast so ein bisschen flinty, kalt wie nasser Stein. Dann kommt so ein Potpourri-Duft, irgendwas zwischen dänischem Plundergebäck und kaugummiartiger Süße. 😄 Am Gaumen wird’s crazy: Waldbeeren, fast wie Kirschen, aber ständig meldet sich eine grasige Seite und diese sevillanischen Orangen. Patchouli und Pfeifentabak schichten sich drüber, und ich schwör’s, kurz hab ich an Leder gedacht – so alter Pferdesattel. Extrem komplex, aber irgendwie einen Ticken einfacher zu trinken als erwartet. Der Abgang? Recht lang. Solera-Vibes mit Kümmel und nem Hauch von trockenem Sherry, der nie ganz geht.






